Malte Kebbel

Malte Kebbel

Malte Kebbel

Malte Kebbel schafft faszinierende Werke, die sich mit einer Leichtigkeit an der Grenze zwischen zweiter und dritter Dimension bewegen und auf ihre ganz eigene Art leuchten.
Malte (Jahrgang 1981) studierte an der Kunsthochschule Düsseldorf, bevor er mit einigen Umwegen in Berlin landete, wo er heute lebt und als freischaffender Künstler arbeitet. Seine Werke wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter „Luminale 2016″, Luminale, Frankfurt, 2016; „Brillo & Linea“, Werkstattgalerie, Berlin, 2016; „Berlin Bozen Connection I & II“, Kunsthalle Bozen, Bozen, Italien, 2016; …
„Auch wenn ein zweidimensionales Bild in seiner Einfachheit verlockt, habe ich ein Bedürfnis es aus seiner Flachheit zu entreissen und mit kinetischer Materie aufzublasen.“ Malte Kebbel
Malte Kebbel zeigt die Installation „Fin sin Fin“, 2016 – Ende ohne Ende. Die Installation ist wie ein 3D Puzzle aus gleichförmigen, ovalen Aluminium-Elementen zusammengesetzt. Das Stecksystem schafft aus den planen Teilen eine raumgreifende, sich stetig fortsetzende Installation.
Lichtsensible und nachleuchtende Motive prägen die einzelnen Teile. Mehrfach bearbeitet und verfremdet er Details aus Leonardo da Vincis Abendmahl. Es geht ihm dabei um Verbindungen untereinander, um verbindende Werte, die ein dynamisches Fundament von Leichtigkeit schaffen.
Durch das Zusammenspiel von den verschiedenen Ebenen entsteht ein stetig variierendes Bild und der Betrachter wird eingeladen die subtile Grenze zwischen einer flachen Arbeit, der Dritten Dimension, Lichtspiel und Lichtverhältnisse zu begutachten.
Malte Kebbel beschäftigt sich in seinen Arbeiten „Fin Sin Fin“ erneut mit photolumineszierenden Materialien und Formen.
Photolumineszenz beschreibt das kalte Leuchten von bestimmten Materialien. Dabei wird energiereiches Licht vom Material aufgenommen und einzelne Elektronen werden in höher liegende Energieniveaus angehoben (ein echter Quantensprung!). Bei der spontanen Relaxation, dem „Zurückfallen“ der Elektronen aus dem angeregten Zustand in den Grundzustand, wird Energie in Form von sichtbarem Licht wieder abgegeben. Die Abgabe des Lichts erfolgt sofort und bei Abschaltung der Anregung erlischt auch die Fluoreszenz. Dem Phänomen begegnen wir im Alltag in Form von leuchtenden Neonfarben unter Ultraviolett- oder Schwarzlicht in Discotheken, von Sicherheitsmerkmalen auf Geldscheinen oder von Aufhellern in Waschmitteln für „strahlend“ weiße Wäsche.

 

Weitere Informationen hier klicken